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Konzeption


Im folgenden finden Sie einen Auszug aus unserer Konzeption:

Logo = Selbstverständnis

  • Respekt: Achtung und Respekt vor der Würde des Kindes
  • Sicherheit: Offenheit und Mitgefühl, Hilfe bei Konfliktbewältigung
  • Nestwärme: Trost bei Niederlage und Ungerechtigkeit
  • Wertschätzung: für die Individualität der Kinder und für die Leistung der Eltern
  • Wohlfühlen: Interesse und Bedürfnisse des Kindes erkennen und  berücksichtigen
  • Liebevoll: Der Umgang miteinander

 

„Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“
(Maria von Ebner-Eschenbach)

Wir gehen sorgsam mit den uns anvertrauten Kindern um und begegnen ihnen mit Respekt.
Wir nehmen die Bedürfnisse unserer Schützlinge wahr und bieten geeignete Methoden, um jedem Kind eine positive, seine Stärken fördernde Entwicklung, zu ermöglichen. Wir vermitteln den Kindern eine Kultur des Zusammenlebens. Im Umgang mit Konflikten sind wir bemüht, gemeinsam Wege zu finden, wie Probleme bewältigt werden können.

Unser Haus zeichnet sich durch das freundliche Klima zwischen Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und Kindern aus.

Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

BildungsRahmenPlan der österreichischen Bundesländer

Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz des Landes Tirols

Qualifikation und Kontinuität der Betreuung in der Kinderkrippe

Wichtige Faktoren für eine gute psychosoziale Gesamtentwicklung des Kindes sind die Qualifikation der Betreuerinnen. Unzureichende Qualifikation der Betreuerinnen und fehlende Kontinuität in der Betreuung von Kindern kann sich letztlich negativ auf die Sozialkompetenz, Persönlichkeitsentwicklung, aber auch auf die Entwicklung motorischer Fähigkeiten und Wahrnehmung auswirken.

Raumkonzept:
Rahmenbedingungen für eine anregungsreiche und fördernde Kinderkrippe

Der Raum und seine Gestaltung spielt für uns im täglichen Tun eine wichtige Rolle - Kleinkinder spielen am Boden und brauchen viel Platz. Mit Stühlen und Tischen sind wir sparsam, dafür ermöglichen Podeste und schiefe Ebenen ein gefahrloses Klettern und eigenständiges Üben und Wiederholen. Es ist uns wichtig Räume zu gliedern (vertikal und horizontal) und zu differenzieren,
d. h. Räumen (oder einzelnen Ecken) verschiedene Funktionen zuzuordnen, um den Kindern vielfältige Spielanregungen und Möglichkeiten für Rückzug und ungestörtes Spiel, in kleinen Gruppen oder allein, zu geben. Eine vorbereitete Umgebung ermöglicht für alle Kinder eine gute Lern- und Spielsituation.

Erforderliche Stationen in den Räumlichkeiten

Bei der Differenzierung von Räumen in verschiedenen Funktionsecken legen wir Wert darauf klare Zuordnungen vorzunehmen, d.h. dass die Kinder jeweils die Spielmaterialien in den Ecken vorfinden, die zu diesem Spielbereich gehören.

  • Raum für Bewegung (Bewegungsraum, Garten)
  • Wahrnehmungsraum und Konzentrationsraum (Memory, Rasierschaum, Gesellschaftsspiele, etc.)
  • Bereich für erste Rollenspiele (Verkleiden)
  • Kinderrestaurant (Küche, Sitzgelegenheit, Tisch, Stühle)
  • Bereich zum Bauen und Stapeln (Lego, Stecker, Türme, Schienen, Autos, etc.)
  • Kreativecke, Kinderatelier (Farben, Pappe, Kleber, Holz, Ton, Wattestäbchen, Stoff)
  • Rückzugsmöglichkeiten (Kuschelecke)
  • Schlafgelegenheiten für Ganztagskinder
  • Mittagstisch

Alltag in der Kinderkrippe

Unser bewährtes Team von Erzieherinnen und Assistentinnen steht den Kindern als Entwicklungsbegleiterin zur Seite und unterstützt die Entwicklung der Kinder durch:

  • Fachliche Kompetenz
  • Gezielte Bewegungsangebote (Bewegungsraum, Spielplatz)
  • feinfühligen und sensiblen Umgang
  • Geduld
  • Individuelle Förderung
  • Soziale Kontakte mit Gleichaltrigen
  • Entenland nach Dr. Preiss (mathematische Frühförderung)

Die Kinderkrippe ist von Jänner bis Dezember, von 07:00 bis 17:00 Uhr, geöffnet. Die Betreuungszeiten können nach Absprache mit der Leitung selbst bestimmt werden. Grundsätzlich stehen eine halbtägige Betreuung für bis zu fünf Stunden und eine ganztägige Betreuung für mehr als fünf Stunden zur Auswahl. Weiteres besteht die Wahl, ob das Kind drei, vier oder fünf Tage die Einrichtung besucht. Im Preis enthalten ist die tägliche, gesunde Jause. Das Mittagessen wird jedoch nur für Ganztageskinder angeboten. Die Kinderkrippe Spatzennest, ist zwei Wochen über Weihnachten und eine Woche im Sommer geschlossen.

Elternarbeit

Erziehungspartnerschaft ist die Beziehung zwischen den Betreuerinnen und Eltern und soll gleichmäßig wachsen. Wir gehen sorgsam mit den uns anvertrauten Kindern um und begegnen ihnen mit Respekt. Wir nehmen die Bedürfnisse der Kinder wahr und bieten geeignete Methoden, um jedem Kind eine positive, seine Stärken fördernde, Entwicklung zu ermöglichen. Wir vermitteln den Kindern eine Kultur des Zusammenlebens. Unser Haus zeichnet sich durch das freundliche Klima zwischen Eltern, Großeltern, Betreuerinnen und Kindern aus.

Elternarbeit besteht bei uns aus:

  • Schnuppern mit Besichtigung unserer Einrichtung
  • Unterstützung beim Übergang von der Familie in die Kinderkrippe
  • Erstgespräch beim Eingewöhnen
  • Elternabenden mit Referenten
  • Entwicklungsgespräche
  • Entenland Information
  • Elternbriefe zum Jahresablauf und für Feste
  • Tür und Angel Gespräche
  • Elternbücherei
  • Erziehungspartnerschaft
  • Transparente Kommunikation nach außen
  • Feedbackkarte

Geltende Regeln und Vereinbarungen sowohl für die Gruppe als auch für die gesamte Bildungseinrichtung müssen transparent gemacht werden. Wir sind immer bemüht eine positive Kommunikationskultur mit den Eltern aufzubauen und zu pflegen (BildungsRahmenPlan).

Gesprächsleitfaden für ein Aufnahmegespräch

(aus den Planungs- und Dokumentationsunterlagen für Kinderkrippen)

Das Aufnahmegespräch ist einer der wesentlichen Erstkontakte mit den Bezugspersonen des Kindes. Folgende Aspekte werden im Aufnahmegespräch berücksichtigt:

  • Wie erleben Sie als Eltern das Kind zu Hause?
  • Schwangerschaft, Geburt
  • Bisherige Entwicklung
  • Sauberkeit, Windel
  • Bisherige Trennungserfahrungen
  • Familiensituation
  • Haustiere
  • Rituale, die das Kind kennt und braucht
  • Schlafgewohnheiten
  • Stillen, derzeitige Ernährung
  • Umgang mit Konflikten
  • Beschreibung der Persönlichkeit des Kindes
  • Erwartungen an die Kinderkrippe
  • Befürchtungen bezüglich Eingewöhnung

Entwicklungsgeschichte des Kindes in der Einrichtung

Einmal jährlich werden Gespräche angeboten:

  • Soziale Entwicklung
  • Motorische Entwicklung
  • Feinmotorische Entwicklung
  • Sprachliche Entwicklung

Unser Teamverständniss wird geprägt von:

  • Kompetenz
    Durch unsere jeweilige Individualität, ergänzen wir uns im Team
  • Kooperation
    Ein wichtiger Part ist uns die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus, Transparenz, Akzeptanz, Toleranz und Wertschätzung machen unser Team besonders aus
  • Offenheit
    Die Weiterbildung und Weiterentwicklung des gesamten Teams begleitet uns durch die Jahre der Zusammenarbeit
  • Zielorientiertheit
    regelmäßige Zielvereinbarungs-, Weiterbildungs- und Teamgespräche sowie gemeinsame Aktivitäten und Feiern in unserer Freizeit ermöglichen uns ein freundschaftliches Miteinander
  • Zusammenarbeit
    mit therapeutischen Einrichtungen (Logopäden, Frühförderer etc.)
  • Tages-, Wochen- und Jahresplanung
    notwendig dafür ist die  Beobachtung und Dokumentation des Verhaltens  der Kinder. Zusätzlich wird bei der Planung Rücksicht auf die Begabungen, Stärken und Wünsche der Kinder genommen

Planung, Reflexion, Teambesprechungen und Einzelgespräche gehören zu unserem gelebten Alltag. Vorlage für unser aller Tun ist der „BildungsRahmenPlan“ und das Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz. Wöchentliche schriftliche Reflexion wird als Hilfe für die Entwicklungsgespräche verwendet.


Hier können Sie sich unsere vollständige Konzeption herunterladen: