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Dorfoase St. Johann

Projekt „Dorfoase St. Johann“ Jugendliche gestalten den Museumsplatz mit

Frische Ideen von jungen Menschen für einen lebendigen Treffpunkt im Ortszentrum.

Wie soll ein Platz aussehen, an dem man sich gerne trifft, Zeit verbringt und sich wohlfühlt? Genau mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule St. Johann beschäftigt und damit den Startschuss für ein besonderes Projekt gegeben.

Mit der „Dorfoase St. Johann“ wird der Museumsplatz gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie Anrainerinnen und Anrainern weiterentwickelt. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der für alle Generationen funktioniert – lebendig, offen und einladend. Das Projekt wird im Rahmen der Dorferneuerung des Landes Tirol gefördert und setzt bewusst auf aktive Beteiligung.

Junge Ideen für einen neuen Treffpunkt

In zwei Workshops setzten sich die Jugendlichen intensiv mit dem Platz neben ihrer Schule auseinander. Über Referenzbilder, atmosphärische Collagen und Modelle entwickelten sie konkrete Ideen für die zukünftige Gestaltung des Museumsplatzes, von der Zonierung bis zu gewünschten Aufenthaltsqualitäten. Dabei wurde schnell klar, was ihnen wichtig ist:

  • Orte zum Zusammensitzen und Austauschen
  • Möglichkeiten für Bewegung und Aktivität
  • gemütliche Rückzugsbereiche
  • mehr Grün und eine angenehme Atmosphäre
  • eine klare Struktur, damit sich alle gut orientieren können

Die Schülerinnen und Schüler denken den Platz als vielseitigen Treffpunkt, der im Alltag genauso funktioniert wie bei besonderen Anlässen. Ihre Ideen sind nicht nur spannend – sie sind auch eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte.

Gemeinsam weiterdenken

Begleitet wird das Projekt von Architektin Judith Prossliner und den Baupiloten, die in Beteiligungsprozessen Menschen in die Gestaltung ihrer Lebensräume einbinden. Nach dem Auftakt mit den Jugendlichen werden nun auch weitere Gruppen miteinbezogen. Im Mai findet dazu eine Visionenwerkstatt statt, bei der alle Ideen zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Ziel ist eine mögliche Umsetzung im nächsten Bauabschnitt des Masterplans Ortskerngestaltung.

Museumsplatz
Foto: Baupiloten