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Corona-Krise

Unterstützungen der Gemeinde in der Corona-Krise

Die Marktgemeinde St. Johann in Tirol hat durch die Corona-Krise zwar hohe finanzielle Einbußen zu verzeichnen, vor allem durch Rückgänge der Einnahmen in der Kommunalsteuer und bei den Abgabenertragsanteilen, trotzdem wurden aber mehrere Maßnahmen gesetzt, um sowohl die Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen.

Als Sofortmaßnahmen wurden in den Monaten März und April die Parkplatzgebühren ausgesetzt sowie von März bis Mai auf die Einhebung von Kinderbetreuungsgeldern verzichtet. Mit Ausnahme des Masterplan-Projektes in der Dechant-Wieshoferstraße wurden keine Bau- oder Investitionsstopps verhängt, sodass die heimischen Firmen weiterhin mit der Gemeinde als Auftraggeber rechnen können. Die Gemeinde hat sich auch zweimal an der Aktion „Wir(t)schaffen es“ beteiligt, und nun hat der Finanzausschuss beschlossen, dass es keine Indexerhöhungen bei den Wasser-, Kanal- und Müllgebühren geben wird.

Über das St. Johanner Ortsmarketing wurden schon im Frühjahr alle Firmen des Wirtschaftsforums kontaktiert, um dann in einer Online-Plattform die Angebote, Leistungen und Lieferservices der heimischen Betriebe zu veröffentlichen. Die Zugriffszahlen haben sich mehr als verdreifacht, was zeigt, dass damit der regionale Gedanke und das Einkaufen im Ort maßgeblich gestärkt werden konnten.

Ebenso war die Glücksgriff-Aktion des Ortsmarketings, durch die der Wert von Einkaufsgutscheinen verdoppelt werden konnte, sehr erfolgreich. In nur einer Woche konnten Einkaufsgutscheine im Wert von 25.000 Euro verkauft werden, und diese kommen zur Gänze der heimischen Wirtschaft zu Gute. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass die Gemeinde heuer das Weihnachtsgewinnspiel des Ortsmarketings aufstocken wird. Dies bringt einerseits Vorteile für die Kunden, wodurch die Kaufkraft im Ort gestärkt wird, andererseits wird damit auch die heimische Wirtschaft unterstützt.