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Naturnahe öffentliche Grünraumgestaltung

Durch eine intensivierte Landwirtschaft (mehrfacher Schnitt und starke Düngung) werden Bedingungen geschaffen, unter denen nur wenige Arten überleben können und zu einer Dezimierung der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen führen. Mit ihr schwindet eine heterogene, farbenfroh blühende und lebendige Landschaft.

Um diesem Trend entgegen zu wirken hat die Marktgemeinde St. Johann in Tirol 2018 beschlossen bei dem Projekt „Blüten.Reich – Gemeinsam für Vielfalt“ der Tiroler Umweltanwaltschaft in Kooperation mit dem Biologen, Naturgartenplaner und Erfolgsautor Dr. Reihard Witt und der Naturgartenplanerin DI Katrin Kaltofen (blumt!) einen Schritt in eine nachhaltig blühende Zukunft zu gehen. Ziel ist es die Attraktivität öffentlicher Grünflächen durch die Aussaat standortgerechter Blumen zu erhöhen. Prächtig blühende Blumenwiesen sind nämlich eine unter vielen Möglichkeiten dem Verlust biologischer Vielfalt entgegen zu wirken. (Quelle: http://www.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at/naturschutz/naturprojekte/bluetenreich/)

Im zweiten Jahr ist eine deutliche Veränderung ersichtlich. Waren es im ersten Jahr noch die Initialstauden und einjährigen Samen, sind es im zweiten Jahr die Mehrjährigen, die für eine üppige Farbenvielfalt sorgen. Ein zweimal jährliches Jäten, sowie ein jährliches Mähen reicht. Die Wiese reguliert sich von alleine, was Kosten und Arbeitszeit einspart.